Die einzigartige Firmware des Wiedergabesteuergeräts, die sich auf das PTP (Precision Time Protocol, Präzisionszeitprotokoll) konzentriert, ermöglicht es dem Wiedergabesteuergerät, Bilder mit hoher Genauigkeit über mehrere Bildschirme/Monitore im System hinweg zu synchronisieren. Mit geeigneten Hardware-Zeitstempelkomponenten und Boundary-Clock-Komponenten können die Systemuhren im Mikrosekundenbereich synchronisiert werden, wobei die meiste Latenz (d. h. Verzögerung) weniger als 100 Mikrosekunden beträgt. Für NTP-Lösungen (Network Time Protocol, Netzwerkzeitprotokoll) ist dieses Genauigkeitsniveau äußerst hilfreich, um die Qualität von Videowand-Anzeigen aufrechtzuerhalten (d. h. NTP verursacht Jitter). Bei PTP-optimierten Systemen (Precision Time Protocol, Präzisionszeitprotokoll) zeigen empirische Belege – auch aus der Praxis – eine typische Reduzierung des NTP-bedingten Jitters um 92 % (bzw. eine Verbesserung der Jitter-Reduzierung um 92 %) und damit eine deutliche Verbesserung der Videowand-Anzeige. Da PTP-optimierte Systeme (Präzisionszeitprotokoll) auf der Schicht 2 des OSI-Modells arbeiten, umgehen sie IP-Routing-Verzögerungen, die die Synchronisation von Videowänden negativ beeinflussen können.
Jitter-Leistung unter 16 ms bei mehreren 4K-Displays mit 60 Hz
Für eine flüssige Bildwiedergabe muss der Jitter der Bildschirmanzeigekomponente unter 16 Millisekunden liegen, da dies der Zeitraum eines einzelnen 60-Hz-Aktualisierungszyklus ist. Unser Controller entwickelt Strategien, um dies zu erreichen, wobei eigens entwickelte Videoprozessorchips eingesetzt werden, die die 4K-Datenströme „puffern, zeitlich steuern und neu anordnen“, ohne die Integrität der HDR-Metadaten zu beeinträchtigen. Bei Tests in realen Installationen mit einer 4K-Videowand aus acht Bildschirmen messen wir einen durchschnittlichen Jitter von ca. 12,8 ms ± 0,9 ms – damit liegt der Wert deutlich unter der Wahrnehmungsschwelle des durchschnittlichen Menschen. Unser System eliminiert Ruckler während schneller Actionszenen oder bei Szenen mit mehrfachem Kamerapanning. Besonders hervorheben möchten wir die thermodynamische Funktionalität und Leistungsfähigkeit unserer Systeme: Bei einer Dauerbelastung von drei Tagen bei 40 Grad Celsius blieb unser System stabil. Einsatzbeispiele sind beispielsweise stark genutzte digitale Anzeigen in Leitstellen.
Master-Slave-Ausfallmodi bei mehr als vier Displays
Die Skalierung über vier Displays hinaus offenbart strukturelle Schwächen bei Master-Slave-Topologien. Da die Master-Controller zunehmend belastet werden, entwickeln sie sich zu einzelnen Ausfallpunkten, was zu einer kaskadenartigen Latenzsteigerung für alle Displays führt. Beobachtete Fehlermodi umfassen:
- Uhrdrift des Slave-Displays von mindestens 2–3 ms pro Minute,
- Vollständig gefüllter Frame-Buffer (Inhalt auf dem Display friert ein),
- Verlust der Master/Slave-Synchronisation beim sekundären Display mit Priorisierungsanpassung für Frames (zur Behandlung von Konflikten bei verlorenen Frames).
Diese Probleme verschärfen sich bei größeren Rasterkonfigurationen, da die Fehlerkorrektur die Rechenressourcen unverhältnismäßig stark belastet. Leistungsbenchmarks für Videowände (mit mehr als sechs Displays und vor Erreichen von Drosselungsbedingungen) zeigen innerhalb von zwölf Stunden kontinuierlichen Betriebs eine um 40 % höhere Ausfallrate. Dies verschlechtert sich zusätzlich, wenn Videowände unter thermischen Bedingungen oberhalb von 35 °C betrieben werden.
Kompatibilität von Wiedergabesteuerungen und Video-Wall-Systemen von Drittanbietern
Die meisten Video-Wall-Systeme von Drittanbietern sind aufgrund der HDMI-2.0- und DisplayPort-1.4-Eingänge sowie der standardisierten Signalprotokolle mit den meisten Wiedergabesteuerungen für Video-Wall-Systeme kompatibel. Das bedeutet, dass Wiedergabesteuerungen die Verbindung mit einer Vielzahl von Quellen ermöglichen und zudem HDCP-2.3-Konformität bieten, was eine Voraussetzung für die Wiedergabe geschützter Inhalte ist. Zur Unterstützung bei der Behebung von Anzeigeproblemen sind zudem Kalibrierungstools integriert, die automatisch die Bildschirmrahmen (Bezels) ausgleichen und die Farben der einzelnen Anzeigepanels angleichen. Wiedergabesteuerungen sind speziell darauf ausgelegt, Anzeigeprobleme zu beheben und ein synchronisiertes Erlebnis über alle Video-Wall-Anzeigen hinweg zu gewährleisten. Die Video-Wall-Anzeigen nutzen zudem den branchenüblichen Precision Time Protocol (PTP) über IP-Netzwerke, um ihre Systeme zu synchronisieren. Die Steuerungen können entweder in einer Master- oder Slave-Rolle konfiguriert werden, wodurch jeweils eine gezielte Funktionalität innerhalb des Video-Wall-Anzeigesystems erreicht wird. Anzeigesysteme nutzen ferner Engineering Design Integration (EDID-Management), um Parameter der Video-Wall-Anzeige festzulegen und anzupassen. Video-Wall-Anzeigesysteme sind zudem in der Lage, Anzeigeparameter anzupassen und Funktionen wie Frame-Rate-Interpolation bereitzustellen. Die Synchronisationsfunktionen der Wiedergabesteuerungen arbeiten autonom und stellen Video-Wall-Synchronisationsfunktionen auch mit neueren, aktualisierten Firmware-Versionen von Video-Wall-Systemen anderer Hersteller bereit.
Zuverlässig synchronisierte Wiedergabe: Firmware-Anforderungen
Das Abspielen von Videos framegenau auf Bildschirmen aller Art – LCD, LED und OLED – erfordert eine komplexe Koordination auf Firmware-Ebene. Doch es gibt großartige Neuigkeiten! Die Firmware-Version 3.2.7 und neuer gewährleistet eine zeitliche Abweichung von weniger als 16 ms bei gemischten Display-Konfigurationen (3.2.7 nutzt intelligente Algorithmen, um Unterschiede in der Panel-Reaktionszeit – im Bereich von 1 ms bis 8 ms – auszugleichen). Im Gegensatz zu älteren Firmware-Versionen, bei denen eine Drift beobachtet wurde (Display-Systeme zeigten nach 15 Minuten kontinuierlichen Abspielens von 4K-Video mit 60 fps eine Synchronisationsabweichung von bis zu 43 ms), behalten Versionen ab 3.2.7 die Synchronisation über die Zeit hinweg bei. Zudem weisen ältere Firmware-Versionen ungelöste Speicherverwaltungsprobleme auf, die bei der Einrichtung des Master-Controllers für 3×3-Display-Arrays zu Problemen führen. Neuere Versionen verfügen zudem über eine integrierte Funktion, die automatisch Offset-Anpassungen für Panels mit historisch unterschiedlichen Reaktionszeiten sowie für zuvor installierte oder neu installierte Panels kalibriert – wodurch manuelle Anpassungen der Offset-Berechnungen entfallen.
Das Ergebnis? Die Anzeigen synchronisieren sich beim Aktualisieren gleichzeitig. Falls Installationen unterschiedliche Anzeigen verwenden, ist ein Upgrade auf mindestens Version 3.2.7 erforderlich, um störende visuelle Artefakte während der Wiedergabe zu vermeiden.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Precision Time Protocol (PTP)?
Das Precision Time Protocol (PTP) ist ein Zeit-Synchronisationsprotokoll für vernetzte Computersysteme. Es stellt eine präzisere Alternative zum Network Time Protocol (NTP) dar und ermöglicht häufig eine Zeitsynchronisation mit einer Genauigkeit im Mikrosekundenbereich.
Warum ist die Firmware-Version 3.2.7 für eine synchronisierte Wiedergabe erforderlich?
Die Firmware-Version 3.2.7 enthält einen aktualisierten Algorithmus sowie eine integrierte Datenbank, um den Synchronisationsgrad zwischen Video-Panels verschiedener Hersteller zu verbessern. Zudem behebt sie Probleme bezüglich der Zeitgenauigkeit und der dadurch verursachten störenden visuellen Artefakte während der Wiedergabe.
Kann Skyworths Wiedergabesteuerung mit Videowänden anderer Marken als Skyworth verwendet werden?
Ja, die Wiedergabesteuerung von Skyworth kann mit Videowänden anderer Marken verwendet werden, solange diese Videowände die derzeit neuesten empfohlenen Firmware-Updates verwenden.
Welche möglichen Auswirkungen ergeben sich bei Rasterkonfigurationen, die über 3×3 hinausgehen?
Es können zeitliche Fehlausrichtungen mit übersprungenen Bildern und damit verbundene Synchronisationsprobleme bei Bild und Ton auftreten.
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